Projektinfo

Entstehung und Träger des Projektes:

Träger des Projektes ist der Internationale Bund (IB), Freier Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit e.V. Dieser Träger betreibt seit November 1990 den „Jugendmigrationsdienst“ (JMD) in Pirmasens mit Außenstellen in Zweibrücken, Kaiserslautern, Dahn, Homburg, Neunkirchen und Merzig.

Der Arbeitsauftrag des Jugendmigrationsdienstes ist die Beratung und Betreuung von jungen Migranten. Darüber hinaus wurde das Aufgabenspektrum der Einrichtung im Laufe der Jahre mehrfach ausgeweitet. Es umfasst mittlerweile auch die Beratung junger Menschen im Übergang Schule/Beruf sowie verschiedene Angebote der offenen Jugendarbeit, Jugendkulturarbeit, Mädchenarbeit, Internationale Arbeit, sowie Multiplikatorenausbildungen für Jugendliche mit Migrationshintergrund.

Im Sommer 1996 übernahm der Internationale Bund die Trägerschaft für das Jugendhaus am Nagelschmiedsberg, das seither mit vielfältigen Angeboten und Möglichkeiten einen festen Anlaufpunkt für Jugendliche bietet. Neben diesem zentralen Angebot gibt es auch einen großen Bedarf an mobilen sozialpädagogischen Angeboten. Ebenso auch bei den Jugendlichen in städtischen Randlagen und in den Vororten. Ihnen sollte vor Ort ein Ansprechpartner zur Seite stehen, der sie in ihren Wünschen und Bedürfnissen individuell unterstützt und berät. Deshalb wurde aus dem Jugendhaus ein weiterführendes Projekt, das JUGENDHAUSmobil entwickelt, welches Jugendliche mit einbezieht und ihnen verschiedene Angebote in ihre Stadtteile und Vororte bringt.

Das JUGENDHAUSmobil

Das JUGENDHAUSmobil sieht sich als Ansprechpartner für Jugendliche außerhalb des Jugendhauses. Es ist Unterstützer, Partner und Vermittler bezüglich Initiativen von und für Jugendliche in den Vororten und Stadtteilen. Des Weiteren stimmt es sich regelmäßig mit Vorortgremien ab, ob noch Bedarf in den Vororten besteht.

AUFBAU DES PROJEKTES:
Das Projekt ist auf 3 Säulen aufgebaut

Prävention:

Im präventiven Bereich versucht das Projekt ständig pädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche zu schaffen, um ihnen die Möglichkeit zu bieten sich ohne Alkohol, Drogen dafür aber mit jugendspezifischen Angeboten zu beschäftigen, ohne dass Langeweile aufkommt. Durch diese Angebote können die Jugendlichen ihre Freizeit aktiv selbst gestallten und Eigenverantwortung für sich selbst andere und ihre “Plätze“ übernehmen. Darüber hinaus initiiert das Projekt Aktionen/Veranstaltungen und arbeitet eng im präventiven Bereich mit dem Jugendamt, sowie mit anderen Beratungsdiensten und dem Rat für kommunale Kriminalprävention zusammen wie z.B. im Arbeitskreis „Netzwerk- Öffentliche- Plätze“.

Events:

Das JUGENDHAUSmobil veranstaltet und initiiert eigene Jugend- Events und beteiligt sich an vielen städtischen Veranstaltungen wie z.B. beim Sport und Spielfest am Eisweiher, Mo Gugge, Kinderspieltag usw. An den meisten dieser Events bringt sich das Projekt im Organisationsteam ein.

Vorortarbeit:

Das mobile Angebot beinhaltet:

  • Beratung und Unterstützung bei Planung, Aufbau und Durchführung von Jugendgruppenangeboten
  • Zusammenführung verschiedener Jugendgruppen, schichtübergreifende Angebote
  • Kontaktierung und Betreuung von Jugendcliquen an informellen Treffpunkten und deren Einbindung in Projektangebote der offenen Jugendarbeit
  • Sport- und Spielaktionen in den Vororten
  • Beteiligung und Organisation bei Veranstaltungen in den Stadtteilen und Vororten (z.B. Konzerte, Discos, Filmabende, Gesprächsrunden usw.)
  • Ambulante Betreuung des Skaterparks im Strecktal sowie Aktionen für Inline-Skater und Skateboarder (z.B. Musik, Grillen, Skater-Contest)
  • Durchführung von Kreativ-Workshops wie Werken mit Gips und Ytong, Malen und Zeichnen, Grafitti, Breakdance und Hip-Hop usw.

Pädagogische Zielsetzung und Entwicklung

  • Ansprechpartner zu sein bei individuellen Problemlagen (Schule, Clique, Familie...) und eine entsprechende Beratungs- und Hilfsfunktion bieten zu können,
  • Vermittlung zwischen den Generationen, verschiedenen Cliquen und Institutionen, um Konflikte abzubauen und ein friedliches Miteinander zu ermöglichen,
  • die Jugendlichen in ihren Belangen ernst zu nehmen, ihnen Perspektiven und Orientierung zur Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu bieten, sie am demokratischen Gemeinschaftsleben teilnehmen zu lassen und somit ihre Toleranz- und Integrationsfähigkeit zu wecken,
  • Beschaffung von Räumlichkeiten und Material, um die Ideen und Wünsche von Jugendlichen umsetzen zu können und sie damit in ihrer Entwicklung zu fördern,
  • Organisation und Durchführung von sportlichen, kreativen und künstlerischen Angeboten zur Unterstützung und Förderung von körperlicher und geistiger Aktivität.
 

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